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30.08.2011

Flutlicht…zäh wie Hechtssuppe ziehen sich die Verhandlungen mit der Baufirma Stinner hin, die die Untergrundarbeiten für unseren Kunstrasendurchgeführt haben! Untergründig auch der Streit über die Ursachen des Kabelschadens: schaufelten die Bagger zu tief? Lagen die Kabel zu niedrig in der Erde ? Oder waren es doch die Maulwürfe..??Jedenfalls wird unser Architekt Gundolph der Firma Stinner mal auf die Pelle rücken, um endlich einen Fortgang in der Sache zu erreichen. Bevor wir wieder mit den Grubenlampen zum Training ausrücken müssen…

Kura-Tore ....Zugegeben, die neuen Kura-Tore sind schwer wie Blei. Und kaum mit Sackkarren, Ameisen oder Hunden zu bewegen. Lastelefanten, ja, aber wo bekommen wir welche her ? Nichts dergleichen haben wir. Nur Maulwürfe. Doch sollten sich alle Trainer und Betreuer der Devise befleißigen:“woll`n wir später noch Gutes über unser`n Platz sagen, dann müssen wir die Tore tragen!“Also, liebe Trainer, baut den Transport in Euer Krafttrainingsprogramm ein oder vereinbart dabei mit den Eltern einen Termin für einen Kennlernabend, aber zieht die Tore nicht übern Platz. Und: aus versicherungsrechtlichen Gründen sind auch im Training die Gewichte anzubringen…

Sandstrand fertig! DANKE! in Eigenregie haben Frank Denhard und Andreas Boesl, Vater unseres Torfrau-Talentes Cara Boesl, in tagelangem, mühevollem Körpereinsatz Boden abgetragen und angefahrenen Sand entsprechend verteilt, um endlich ein geeignetes Übungsfeld für`s Tormanntraining zu haben. Einen herzlichen Dank an unsere Vorzeigemitglieder, die bereits bei den vorbereitenden Arbeiten zum Kura tatkräftig angepackt haben. Leider ist das Sandfeld zu kurz geraten für Beach-Volleyball oder-Soccer! Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Vielleicht wird es reichen als Alemannia-Strand-BAR im kommenden Sommer ( wenn es mal wieder einen gibt..!)…

Dringend noch Trainer gesucht!! Für unsere Allerjüngsten (5-6-Jährige), die gerade erst mit dem Kicken angefangen haben und noch längst nicht so weit sind am Spielbetrieb teilzunehmen, suchen unsere Trainer Garo Kiren und Daniel Severin noch einen Betreuer/-in! Er/sie müsste auf alle Fälle Geduld mitbringen und die Fähigkeit, Kinder mit Lauf- und Koordinationsspielen zu begeistern. Anfragen an den Jugendleiter. Überhaupt werden für nahezu alle Altersgruppen Betreuer gesucht, die unsere Trainer in ihrer Arbeit unterstützen.

Sanitätszelt“ zum Verleihen Das für das Camp und die Stadtmeisterschaft angeschaffte Zelt haben wir einem benachbarten Verein abgekauft. Es kann auch für private Zwecke gemietet werden. Natürlich oder hoffentlich (!) nicht als Sanitätszelt, sondern zu friedlichen Zwecken. Hierzu ist unser Vorstandsmitglied Hans-Georg Gross zu kontaktieren.

Nächste Vorstandssitzung: 5. Oktober 19.00 Uhr SVA – Vereinsheim Die Sitzungen sind öffentlich. Der Vorstand freut sich immer über rege Beteiligung der Mitglieder und lebhafte Diskussionen!

 

30.08.2011

entdeckt beim HFV online..................

Dass unsere Kinder und Jugendlichen Fussball spielen können (oder sich zumindest bemühen..) ist jedes Wochenende auf dem Sportplatz festzustellen. Dass auch unsere Trainer von außerordentlichem Talent gesegnet sind ist nicht unbedingt zu erwarten!Und doch haben wir mit Peter Seitel, letztjähriger Trainer der C-2 und aktueller Betreuer der B-Junioren, einen außergewöhnlichen Fussballer in unseren Reihen. War er in jüngeren Jahren ein weit über den Bezirk hinaus bekannter, höherklassig spielender Kicker, ist er im stattlichen Alter von 40 Jahren drauf und dran Deutscher Meister zu werden! Seine Oldies „Ü 40“ der SG Höchst Classique haben mit dem Gewinn der Süddeutschen Ü-40-Meisterschaft am Wochenende in Eppertshausen (nach 2008 zum zweiten Mal) die Fahrkarte gezogen für die Teilnahme am DFB-Ü-40-Cup im Berliner Olympiapark. Gleichbedeutend mit den Deutschen Meisterschaften. Vielleicht gelingt Peter Seitel hier auch der Siegtreffer, wie beim vorentscheidenden Spiel gegen die bayerische Auswahl aus Bergrheinfeld. Die Deutschen Meisterschaften finden am 17.9. und 18.9.11 statt und wir drücken Peter Seitel fest die Daumen, seinen ersten Deutschen Meistertitel auch ein bisschen für die Alemannia zu holen…

Roman Kotyga

06.07.2011

=> Talente.......

Auch bei einem vergleichsweise kleinen Verein wie dem unsrigen, wachsen immer wieder Talente heran, die es in anderen, höherklassigen

Vereinen „packen“ und „heranreifen.“ Eine kleine Filiale hatten wir einige Jahre bei RW Walldorf, in D- und C-Jugend.Schon vorher hat sich ein Spieler bei Mainz 05 durchgesetzt und spielt jetzt in der C-1 Jugend in der höchsten Liga, in der auch der Sohn ( Lucas Weller )unseres Trainers Jochen Weller sich beim Regionalligisten Wehen anschickt Stammspieler zu werden.

Gerade haben sich zwei herausragende Spieler des „Walldorf-Ablegers“ zum FSV Frankfurt „abgesetzt“ und versuchen dort auf der Karriereleiter noch ein Stückchen höher zu kommen. Ob ein 8-jähriger Knirps die Erwartungen seines Vaters bei den 05-ern erfüllen kann, bleibt abzuwarten.

Doch alle Jungs stellt eine 14-jährige Heranwachsende in den Schatten.

Auch sie aus der Talentschmiede, bzw. dem „Glücksjahrgang“(1998/99) von Robert Neubauer hervorgetreten, zeigt unverbrüchliche Treue zu ihrem Heimatverein.

Cara Boesl gehört schon seit zwei Jahren konstant zum erweiterten Kreis der besten Spielerinnen Hessens und hat als Torfrau an verschiedenen Sichtungslehrgängen und Länder- Vergleichskämpfen der U-12/14 teilgenommen. Und dabei weiter die Jungen-Mannschaften der Alemannia verstärkt.

Erst seit einem halben Jahr wendet sich ihr Engagement mehr den Mädchen-Teams zu. Hält sie doch beim SC Opel als „Gastspielerin“ in der U-14/16 in Bezirks- und Hessenliga den Kasten sauber. Dennoch will sie „ihrer“ Alemannia nicht gänzlich den Rücken kehren, weiß sie doch mit ihrem „persönlichen“ Trainer, Förderer und Kritiker Frank Denhard jemand an ihrer Seite, auf den sie auf keinen Fall verzichten möchte!

Höhepunkt im bisherigen Fusballerleben von Cara Boesl dürfte die Einladung zum DFB-Torhüterinnen-Stützpunkttraining in der Sportschule Wedau-Duisburg im August sein! Mit weiteren 21 Talenten aus dem ganzen Bundesgebiet ist Cara die einzigeVertreterin des Bundeslandes Hessen. Die bekannte Nationalspielerin Silke Rottenberg (derzeit Co-Kommentatorin bei der Frauen-WM) gehört zum Betreuerteam des dreitägigen Lehrgangs.

Wir werden den weiteren Weg unserer Ausnahme-Fussballerin verfolgen und hoffen, dass sie als „Beherrscherin der Lüfte“ dennoch ihre Bodenhaftung nicht verliert.

Roman Kotyga

Jugendleitung

01.07.2011

=>Bericht des Jugendleiters Fussball zur Jahreshauptversammlung 2011

Viel wird berichtet an diesem Abend. Bilanz gezogen und Ergebnisse dargestellt. Das meiste kann man sich kaum merken.

Ich möchte deshalb einiges „Bemerkenswerte“ darstellen:

Positives und auch Negatives!


PLUS:

Die Jugendabteilung ging zum Beginn der Saison mit 9 Jugendmannschaften von G- bis A-Jugend in den Spielbetrieb: die „kühne“ Prognose, wir stellen wieder eine A-Jugendmannschaft, ließ sich realisieren! Seit Jahren besetzten wir damit alle Altersgruppen mit zumindest einer Mannschaft. Leider ließ sich keine Mädchenmannschaft gemeinsam mit Nauheim aufstellen. Dafür führten wir mit einer Bambini-Gruppe die Allerkleinesten an den Sport, die Bewegung, und damit die Beweglichkeit heran.

MINUS:

Zum großen Bedauern der Verantwortlichen mussten wir D- und F-Jugend aus dem laufenden Spielbetrieb zurückziehen. U.a. weil Eltern meinten, ihre 8, 9-Jährigen seien schon so große Stars, dass sie in größeren Vereinen ihren Feinschliff bekommen sollen, bevor es gleich in die Bundesliga geht… Bei allem Schmunzeln, eine besorgniserregende Entwicklung, Kinder immer früher aus ihrer gewohnten Umgebung, aus ihrem Freundeskreis heraus zu reißen, damit Väter das mit ihrem Kind erreichen, was sie selbst nicht geschafft haben.

PLUS:

Das alles überragende Ereignis: im Herbst wurde der neue Kunstrasen fertig gestellt – eine absolut genialer Fussballteppich, der keine Wünsche offen lässt. Hier nochmals ein besonderer Dank an alle Verantwortlichen der Alemannia, die durch ihren Einsatz und ihre Beharrlichkeit dies erst ermöglichten. Und natürlich an die Fussball spielenden Mitglieder, die mit ihrem Sonderbeitrag zur Finanzierung beitragen!

MINUS:

Dass das Flutlicht durch verschiedene Kabeldefekte den Platz nur selten in strahlendes Licht tauchen konnte, tat dem Ganzen keinen Abbruch. Eigentlich kein Minus – eher eine Feststellung: der vielleicht erhoffte Mitgliederboom hält sich in Grenzen. Es ist nicht auszumachen, dass durch die verbesserten Trainings- und Spielbedingungen vermehrt junge Spieler den Weg zu uns finden. Die Mitgliedszahlen in der Fussballjugend haben sich mittlerweile zwischen 160 und 180 eingependelt, also auf einem guten Niveau.

Dennoch: die angepeilte Traumgrenze von 200 jungen Kickern werden wir so bald kaum erreichen.

Doch noch ein kleines Minus:

Seit wir den neuen Kunstrasen haben, will kaum noch jemand auf unserem Naturrasen spielen; zu unterschiedlich sind die Spielbedingungen, zu verlockend und „cool“ ist der kleine Bruder; der große vielleicht schon ein Auslaufmodell..?

PLUS:

Zwei unserer engagiertesten Jung-Trainer haben mit dem C-Schein die Grundlage für weitere fachliche Qualifikationen gelegt und damit ein Signal gesetzt für alle anderen, dass es ohne Weiterbildungsmaßnahmen heute nicht mehr geht.

Ein Trainer – selbst im Jugendbereich – muss heute nicht nur ein altersbezogenes und abwechslungsreiches Trainingsprogramm bieten.

Er sollte auch in gewisser Weise Erziehungsberater und Sozialarbeiter sein.

MINUS:

Seit Jahren konnte keine Mannschaft der Alemannia einen Titel erringen. Sieht man von der Hallen-Stadtmeisterschaft der G-Junioren im Winter ab. Hier muss eine vernünftige Anstrengung ansetzen, sich sowohl in der Breite gut aufzustellen, als auch mal wieder einen hoffnungsvollen Jahrgang in die

Spitze zu führen, um so Anreize zu schaffen, dass talentierte Spieler aus dem Umfeld den Weg zu uns finden und nicht, wie es meistens der Fall war, dass Spieler sportliche Perspektiven woanders suchen und finden.

PLUS:

Es ist heute schon etwas Besonderes im Jugendfussball, wenn Vereine es noch schaffen B- und A-Jugend-Mannschaften aufzustellen – und sie bis zum Ende einer Saison aufrecht zu erhalten. Gerade in der A-Jugend gibt es kaum mehr als ein Dutzend Vereine im Kreis die das noch fertig bringen. Dazu zählen wir. Das freut uns natürlich, denn diese jungen Kicker sollen eines Tages in der ersten Mannschaft die Farben des Vereins mit Leidenschaft und der gebotenen Fairness vertreten.

MINUS:

Welche Anforderungen heutzutage an Trainer und Betreuer gestellt werden, die heutige Spielergeneration der 16-18-Jährigen bei Laune zu halten, sprich von Ihnen elementare Voraussetzungen für Mannschaftssport einzufordern, kann sich kaum jemand vorstellen. Disziplin, Fairness – gerade auch untereinander - , Respekt vor Erwachsenen, Verlässlichkeit – früher Selbstverständlichkeiten, müssen heute mühsam erlernt und eingeübt werden. Nicht selten ist es dafür zu spät und die Trennung von Spielern ein ratsames Mittel, das Mannschaftsgefüge zu retten.

Mein Respekt vor unseren Trainern und Betreuern, auch vor diesem letzten Mittel nicht zurück zu schrecken.

PLUS & MINUS

Fussball, als herrlichste Nebensache der Welt anzusehen, hat noch immer seine Berechtigung. Im Grunde funktioniert das Zusammenspiel von Spielern – Eltern – Trainern und Verein. Auch wenn die Voraussetzungen heute ungleich schwieriger geworden sind und die Vereine sich verstärkt gesellschaftlichen Verwerfungen anpassen müssen. Dazu ist heute mehr denn je personeller und auch finanzieller Einsatz nötig. Die Alemannia wird deshalb einen Förderkreis einrichten, der uns in die Lage versetzt, bei Bedarf, auf ihn zurück zu greifen. Hierbei werden dem Verein eng verbundene Mitglieder, als auch andere Königstädter aufgerufen mitzuhelfen. Der erste Schritt ist mit dem neuen Kunstrasen getan, Grundlagen zu schaffen, unseren altehrwürdigen Verein für die Zukunft aufzustellen. Jetzt gilt es sich den weiteren Herausforderungen anzunehmen.

Das gelingt Vorstand und Jugendabteilung nur gemeinsam mit anderen, die sich dem Verein verbunden fühlen und ihn unterstützen.


Roman Kotyga

Jugendabteilung